Kaum zu glauben, dass ich mich dazu entschlossen habe, auf freiwilliger Basis etwas produktives zu tun. Aber so ist wohl der Lauf des Lebens und wie weit ein Blog produktiv sein mag, darüber lässt sich freilich streiten.
Andererseits kotzt mich der Facebook Chat schon ziemlich an! Also, entweder skypen, Blog lesen oder eine/r der Privilegierten sein, für dich ich die Tastatur befummle....Sonst wirds eng mit den News, wobei man davon ausgehen kann, dass sich das kollektive Interesse in Grenzen halten wird.
Also, Start meiner Reise war am Freitag, dem 1. Juni 2012 am Vienna International Airport. Zu meiner Enttäuschung bin ich diesmal weder Robert Nissel, noch Verona samt Franio und den Kids über den Weg gelaufen. War aber auch egal, weil ich sowieso wieder kein Foto mit den Herrschaften gemacht hätte.
Dem Freitag ging natürlich eine letzte Nacht in Österreich vor, die ich dem Wiener Spitzengastronom Anton Sachslehner, vielleicht besser bekannt als Saxi oder "Stuaschädl" widmete. Freundlicherweise fanden sich auch einige Freunde und Bekannte ein, um noch das eine oder andere Erfrischungsgetränk zu konsumieren.
Nun die erste Beichte, bevor eigentlich alles losging! [Juls, dei Shirt is noch wie vor im Saxx....ober i hob die Verschiffung scho beantragt.] Also, "Windfield goes Japanese" ist noch aktuell.
Mit euphorischen Gedanken trat ich um halb 6 morgens die Heimreise an. Euphorisch deshalb, weil bis zum Flug nicht viel Zeit war und ich spekulierte im Flugzeug durch die vorherrschende Müdigkeit die eine oder andere Stunde schlafen zu können. Tja, man kann sich gelegentlich auch täuschen. Dadurch habe ich das Entertainmentprogramm, dass die AuA zu bieten hat in vollen Zügen genießen können...
Im Flugzeug sah ich übrigens das erste Phänomen der Japaner, vielleicht auch der ganzen Asiaten...ich konnte der Sache noch nicht nachgehen....eventuell wird das nachgeliefert.
Gelandet in Japan, unmittelbar nach erfolgreichem Warenschmuggel diverser Präsente wurde ich abgeholt und auch sofort gefragt ob ich denn mit dem Auto nach Tokyo fahren wolle....Ja, Freunde, in Japan fahren die Menschen links! War übrigens meine zweite Erkenntnis.
Einquartiert in meinem Appartment im 14. Stock wurde als Primärziel die Tauglichkeit des Bettes erforscht.
Hier der Ausblick vom Balkon
Das Klo hab ich übrigens bis heute nicht erforscht.... Pünktlich um 8 Uhr abends bin ich wieder aufgestanden, um dem Jetlag noch fest Schützenhilfe zu leisten. Und wenn man auf der "Reeperbahn in Tokyo" wohnt gehört es ja auch zum Guten Ton, offiziell "Hallo" zu sagen oder wie manch ANDERER in Tokyo vermutlich sagen würde "Konichiwa bitches"
Die Nacht hatte eine Bekanntschaft mit einem Hamburger zu bieten, eine Bekanntschaft mit einer Kenianerin, den folgenden gemeinsamen Besuch in einer Raeggaebar, wo Dreads-tragende Japaner beim grooven zu bestaunen waren.(Eines der absoluten Highlights bislang! Japsen+Dreads+Reaggae=Rattenscharfe Mischung)
Als ich um 4 Uhr morgens nach Besuchen in diversen Bars und Lokalen bemerkt habe, dass ich betrunken genug bin um mit gutem Gewissen nach Hause zu gehen war das mein Plan. Der wurde nur noch gekreuzt von einem Grillschuppen, aus dem Bad Religion ertönte....Ohne Hunger, jedoch nach wie vor mit Durst trat ich ein um ein weiteres Bierchen frei nach dem Motto: "Jetz is scho wuascht!", zu leeren. Ich und mein köstlicher Gerstensaft(die Japaner haben geiles Bier) wurden begleitet von einem netten Gespräch mit dem Grillmeister, der übrigens Amerikaner und auch für die Musikwahl verantwortlich war. Vor allem, weil die Musik Albenweise läuft. Die Bestätigung folgt!
Der Sonntag wurde dann zurecht verpennt! Ich habe sicherheitshalber bis 20.00 geschlafen um sicherzugehen, in der Nacht vor dem 1. Arbeitstag kein Auge zuzumachen. Da ich in der Nacht auf war, konnte ich meine 3. Erkenntnis machen. In Japan haben die meisten Lebensmittelgeschäfte, sogenannte Convenience-Stores 24 Stunden offen. So fuhr ich nach langem überlegen(ich hatte schließlich die ganze Nacht Zeit) mit dem Lift runter um in den Convenience Store zu gehen. Ich bezeichne es als mein ganze persönliches Mystery Shopping....nach wie vor. Aber ich gehe nicht davon aus, die japanische Schrift binnen 2 Monaten zu beherrschen. So is der Random Mode beim Einkauf immer wieder unterhaltsam... Man kann übrigens auch beim Verzehr oft nicht feststellen, was man verzehrt. ABER man kann zumindest sagen, obs schmeckt oder nicht! Immerhin. So gesehen kann man sagen, wenn sie Scheisse mit Geschmackstoffen vollpumpen würden, sie nett verpacken würden....ich würde es nicht merken.....Aber die Japaner sind da ja nicht so hoffe ich mal.
1. Arbeitstag
Nach Überlegungen, ob ich ein Spiegelselbstportrait hochladen soll, was grundsätzlich meinen Vorstellungen von Männlichkeit widerspricht habe ich es nun doch gemacht. Aber wenn man allein wohnt, hat man ja auch keine Alternativen....so viel zu meiner Verteidigung, bevor die ersten hier spotten! Würde ich an eurer Stelle nicht anders machen!
Aber soviel zum Bild! Erster Tag, Frise sitzt!
Die folgende Woche war bis auf ein exklusives Mittagessen am Dienstag bis auf das Verdauen vom Jetlag bis Mittwoch nicht allzu spannend. Mittwoch war mein erster Besuch im Fitnesscenter... Situationskomik vom feinsten, ganz zu Schweigen über den amüsanten Anblick der schmächtigen Japaner in Muckibuden!
Folks, für den ersten Beitrag ist das jetz aber auch mehr als genug! Der Bericht übers 2. We folgt in Kürze! Waren einige schräge Dinge dabei....
Stand der Dinge: Do, 7. Juni 2012

Herrlich Kornson SUN do werd i brav midlesn :)
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