Sonntag, 26. August 2012

Polizei - Dein Freund und Helfer!

Hey fellows!

Da ich die letzten Wochen nur bedingt Internetzugang hatte wurdet ihr von meinen literarischen Ergüssen bezüglich meines Aufenthalts in Asien verschont. Jedoch ist das Wlan einer der wenigen positiven Punkte in meinem Hostel in Bangkok.... Doch alles der Reihe nach. Zuerst muss ich mal gründlich nachdenken, was sich die letzten drei Wochen so zugetragen hat....

Als sich Lukas und Stefan, Mitstreiter vergangener Tage aus dem Staub gemacht hatten hab ich mich wieder in Kuta einquartiert, um im geschehen zu bleiben. Dort verbrachte ich tagsüber dann die meiste Zeit am Strand, wo ich surfte, die Sonne genossen habe oder einfach nur entspannt hab...
Kurz darauf kamen die Rohrbachers ins Spiel.


Wer sie kennt, dem brauche ich nicht weiter zu erläutern, wie sich der Tagesablauf gestaltet, wenn die Zwillinge im Doppelpack aufkreuzen....ganz einfach unglaublich lustig und ins kindliche Zeitalter zurückgestellt! ;) So quasi nach dem Motto ich seh was, ich will es! (Nicht böse sein ihr zwei!). So fuhr ich mit den besagten Rohrbacher Twins und John, ihrem Surflehrer über das Wochenende nach Uluwatu.



Dort erwartete uns eine faszinierende Landschaft gepaart mit einer ruhigen Atmosphäre fern ab von der Partymetropole Kuta, die sich als Mallorca der Australier beschreiben lässt...Vielleicht nicht ganz so tief, aber gewisse Ähnlichkeiten sind durchaus zu vernehmen. wobei ich an diesem Punkt auch gestehen muss nie in Mallorca gewesen zu sein, was mich an dieser Stelle doch ein wenig mit Stolz erfüllt! Jedenfalls hatten wir gemütliche Tage im Süden von Bali. Zurück in Kuta beschränkte ich mich wieder auf das übliche. Surfen, chillen und gelegentlich betrinken mit den Locals, was ja durchaus kein schlechter Zeitvertreib ist. Eines Abends saß ich in einer Bar und schlürfte fleißig Bier als ein vermeindlich bekanntes Gesicht mein Sichtfeld kreuzte. Zuerst verblüfft von der Ähnlichkeit zu einer bekannte Person aus der Heimat stellte sich einige Sekunden später heraus, dass es sich nicht bloß um Ähnlichkeit handelte. Des woa scho da Kummer Christoph. Anhand dieses Zufalls und der Euphorie, die diesem Ereignis beiwohnte hatten wir natürlich ein Top Motiv uns vollaufen zu lassen. Genau das geschah dann auch. Und am nächsten Tag gleich nochmal, weil es seine letzte Nacht war. Das Sprichwort "Die Welt ist ein Dort" bestätige sich hier wieder einmal.
Irgendwann machte ich mich mit meinem Roller wieder mal auf dem Weg Richtung Süden um das Wassersportzentrum zu erkunden. Im Nachhinein betrachtet muss ich an diesem Tag in irgend einer Form eine Zielscheibe für die heimische Polizei dargestellt haben. Nicht weniger als dreimal stoppten sie mich um ihre Gehälter aufzubessern.
Der erste stoppte mich am Highway und war auch nicht sehr verhandlungsfreudig. Der Pisser war unfreundlich und luxte mir 200000 Rupiah ab, was knapp 20€ sind. Ich hatte Helm und meinen Führerschein dabei. Er war halt nicht international....Für dieses Vergehen bezahlte ich ich die beiden Male bevor jeweils die Hälfte. Angepisst fuhr ich weiter, als mich keine fünf Minuten der nächste stoppte um die selbe Masche abzuziehen. Ziemlich angewidert von der korrupten Polizei machte ich ihm auch relativ schnell klar, dass er von mir keinen Cent sehen wird, weil ich gerade erst gezahlt habe. Das Wassersportzentrum war ok, aber nicht berauschend. Am Heimweg, welch Überraschung erneut ein Date mit der Polizei. Ich erzählte ihm, dass ich fünf Minuten zuvor erst gezahlt hatte. Die Masche funktionierte.
Ein paar Tage später, als ich mit meinen kanadischen Nachbarn unterwegs war bestätige sich abermals, wie klein die Welt ist. Ich traf ein paar Melker, die ich teilweise vom Gesicht noch aus HTL Zeiten kannte...und wieder waren wir total besoffen...Naja, macht ja Spaß!

Einmal hab ich meinen kulturellen Horizont noch erweitert und fuhr zum Tanah Lot Tempel, der nördlich von Kuta liegt. Zu meiner Freude traf ich bei meiner einstündigen Fahrt kaum auf Polizei bzw. hat mich niemand aufgehalten. Als ich ankam sah ich einen wunderschöne Küstenlandschaft, in deren Mitte auf den Felsen ein wunderschöner Tempel stand. Dieses Erlebnis teilte ich mit gefühlten anderen 100000 Menschen.


Und so entspannte ich meine letzten Tage in Bali, bis ich mich auf den Weg nach Bangkok machte. Die Impressionen von Bangkok werde ich euch auch nicht vorenthalten!




Bis die Tage!

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